Archiv für die ‘Sportnews’ Kategorie

12 Januar

Süßes ohne Kalorien

 

© Heike Rau - Fotolia.com

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Beim ersten Hören klingt der Name “Stevia” vielleicht wie ein Medikament. Tatsächlich aber verbirgt sich dahinter wohl eine kleine Revolution – auf dem Süßstoffmarkt. Denn Stevia ist ein Zuckerersatz ohne Kalorien, nicht schädlich für die Zähne und zudem ein pflanzliches Produkt. Seit Dezember 2011 ist das Produkt auf dem deutschen Markt zu kaufen, zuvor war es bereits in Frankreich und der Schweiz zugelassen.

Was verbirgt sich dahinter? Stevia ist eine Pflanze, die aus Paraguay stammt. Dort wird sie schon seit Jahrhunderten zum Süßen von Essen eingesetzt. Allerdings wirkt sie 300-mal so süß wie normaler Haushaltszucker. Anfangs war das Produkt nur in den USA und im asiatischen Raum verfügbar, bevor es nach Europa kam. In Deutschland hat die Einführung etwas gedauert, da es sich bei Stevia um einen so genannten Zusatzstoff handelt. Das bedeutet, solche Stoffe werden zunächst eingehend von der Europäischen Sicherheitsbehörde (EFSA) geprüft. Damit soll zum Beispiel ausgeschlossen werden, dass der neue Stoff krebserregend ist.

Wer sich nun fragt, wie er Stevia anhand von Zutatenlisten bei Lebensmitteln erkennen kann, muss nach der Aufschrift E 960 suchen. Das mag nun irritieren, weil der Stoff als pflanzlich beschrieben wird. Zutaten mit dem Buchstaben E aber Hinweis auf eine chemische Substanz geben. In der Tat ist Stevia nicht rein pflanzlich. Das liegt daran, dass der Zuckerersatz erst durch den Einsatz chemischer Mittel aus der Pflanze gewonnen werden kann.

Verwendet werden kann die neue Entdeckung zum Süßen von Getränken wie auch jeder Art von Lebensmitteln. Vor allem bei Marmeladen, Joghurts und Süßigkeiten soll es zum Einsatz kommen. Für den Gebrauch zuhause bekommt man Stevia als Pulver, Flüssigkeit oder als Tabletten. Beim Backen sollte allerdings darauf geachtet werden, nicht die gesamte Zuckermenge durch den neuen Ersatzstoff auszutauschen. Denn Zucker sorgt für Volumen und Zusammenhalt des Teigs.

20 Dezember

Gesunde Ernährung im Winter

© K.-U. Häßler - Fotolia.com

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Besonders in der Vorweihnachtszeit fällt es vielen ziemlich schwer, sich gesund zu ernähren. Wenn nicht nur Süßigkeiten sondern auch deftiges Essen an der Tagesordnung stehen, wird Winterspeck schnell zu einem Problem. Nicht nur für rein äußerlich sondern auch in Bezug auf die eigene Gesundheit.

Doch ein jeder kann sich ein Paar Tricks aneignen, die helfen, die lästigen Gewichtszunahme in der Adventszeit zu vermeiden und gesund durch den Winter zu kommen.

Beim Essen muss man nicht auf Genuss verzichten. Doch bestimmte Nahrungsmittel gilt es zu meiden. Man sollte zum Beispiel statt Pommes lieber Pell- und Salzkartoffeln essen. Auf jeden Fall sollte man außerdem von paniertem oder frittiertem Essen lieber die Finger lassen. Wer auf Fleisch nicht verzichten kann oder will, sollte auf Geflügel zurückgreifen. Doch jeder sollte mindestens einmal pro Woche vegetarisch essen.

Salat kann immer unbegrenzt verzehrt werden – er hat nämlich nur wenige Kalorien, gleichzeitig aber sättigt er ganz gut. Außerdem ist damit eine von fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag schon abgearbeitet.

Wer fit und leistungsfähig für die Arbeit, Uni oder Schule sein will, kann zudem Folgendes beachten: alle Nahrungsmittel, die länger sättigen und die Energie kontinuierlich an den Körper abgeben, sind gut und erhalten die Leistungsfähigkeit. Dazu gehören beispielsweise Kartoffeln. Deftiges Gerichte wie die typische deutsche Hausmannskost dagegen führen dazu, dass der Körper zu sehr mit der Verdauung beschäftigt ist – so lässt auch die Leistung nach.

Wer auf der Arbeit oder zwischen seinen Vorlesungen keine Kantine zur Verfügung hat, sollte besser nicht auf kalorienreiche Backwaren oder Ähnliches zurückgreifen. Hier hilft es nämlich, wenn man selbst Gekochtes vom Vortag oder etwas Salat mitnimmt.

Für die Gesundheit und für eine bessere Leistungsfähigkeit ist es außerdem sehr wichtig, genug zu trinken, um den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken. Dabei lautet die Faustregel 30 bis 40 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht.

6 Dezember

Obst und Gemüse: Was enthält am meisten Vitamin C?

© Denis Pepin - Fotolia.com

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Gerade in der kalten Jahreszeit ist es, um sein Immunsystem zu stärken, erforderlich sich grundlegend mit dem Thema Vitaminzufuhr auseinanderzusetzen.

Vitamine sind organische Verbindungen, die vom Körper nicht, oder in nicht ausreichnder Menge, produziert werden können aber für lebenswichtige Prozesse benötigt werden. Sie müssen über die Nahrung aufgenommen und sind deshalb “essenziell”. Vitamin C, Ascorbinsäure, ist eines dieser Stoffe. Es kann vom menschlichen Körper nicht synthetisiert (hergestellt) werden. Dabei ist es essenziell für wichtige Prozesse in der Immunabwehr. Mithilfe von Ascorbinsäure wird die Wundheilung beschleunigt, Bindegewebe aufgebaut und freie Radikale eingefangen. 

Ein Mangel an Vitamin C hat gravierende Folgen. Das bekannteste Beispiel hierfür ist die “Seefahrerkrankheit“. Da die Lagerungsmöglichkeiten für Vitamin C enthaltene Speisen im Zeitalter der aufkommenden Seefahrt begrenzt waren, konnten sich die Seemänner oftmals über Monate hinweg nur von Zwieback ernähren. Der Fachterminus für das Leiden der Schiffsbesatzungen ist Skorbut. Diese heimtückische Krankheit kommt in den Industrienationen, die sich durch einen hohen Ernährungsstandard auszeichnen, so gut wie nicht mehr vor. 

Trotzdem obliegt es dem Einzelnen, sich ausgiebig mit dem Thema Vitaminzufuhr auseinanderzusetzen. Ernährungswissenschaftler empfehlen eine Tagesdosis von 100 mg Vitamin C, dies entspricht schon einer Menge von zwei Orangen. Zitrusfrüchte sind im allgemeinen die Hauptlieferanten für Escorbinsäure. Zu den Zitrusfrüchten gehören Früchte wie Zitronen, Orangen oder Grapefruits.

Was viele nicht wissen, ist das heimische Gemüsesorten oftmals einen höheren Vitamin C Anteil besitzen als Zitrusfrüchte. Kohlgemüse, wie Brokkoli, Grünkohl, oder Rosenkohl, übertreffen teilweise die Citrusfrüchte an Vitamin C Gehalt. 

Fruchtliebhaber mit einem Hang zum Exotischen, sollten sich direkt in den australischen Dschungel begeben und nach der Buschpflaume Ausschau halten. Diese hat nämlich von allen Früchten, mit 3000 mg Vitamin Cpro 100 Gramm, den größten Ascorbinsäuregehalt von allen. 

14 November

Dufstoffe in der Nahrung

© Monster - Fotolia.com

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Ärzte und Ernährungswissenschaftler warnen seit langer Zeit vor einem übermäßigen Konsum von Salz und Zucker:   Wer zu viel Salz zu sich nimmt, kann Bluthochdruck und einen gesteigerten Appetit bekommen. Zu viel Zucker kann zu Übergewicht und Diabetes führen. Doch egal wie schädlich zu viel Salz oder Zucker sind – die meisten Verbraucher sind am kräftigen Geschmack ganz einfach gewöhnt.

Darauf will die Lebensmittelindustrie nun eine Antwort geben und ungesunde Lebensmittel gesünder machen. Mithilfe von Erkenntnissen aus der Hirnforschung will man künftig ungesunde, aber schmackhafte Inhaltsstoffe wie Salz und Zucker in unserem Essen reduzieren. Der Einsatz von Duftstoffen, die dem Gehirn ein salziges oder süßes Geschmackserlebnis vortäuschen, soll es möglich machen. Das Ganze sollte in etwa so gelingen: bei dem Verzehr von Chips zum Beispiel könnte ein verlockender Duft zum Einsatz kommen, der einem in die Nase steigt und auf diese Weise das Geschmackszentrum im Gehirn übertölpelt. Dadurch soll das Geschmackszentrum im eigenen Gehirn gar nicht merken, dass das Kartoffelgebäck weniger salzig als zuvor ist. Dabei sollen die Konsumenten den Geschmack von Salz oder Zucker nicht verlieren – und erst recht nicht den Appetit auf salzige oder süße Snacks.

Diese technologiegetriebenen Versuche, Snacks in Zukunft salz- oder zuckerärmer zu gestalten, stoßen aber auch auf heftige Kritik durch Verbraucherschützer und Ernährungsexperten. So warnt die Verbraucherzentrale Hamburg zum Beispiel vor möglichen Nebenwirkungen der Zusatzstoffe. Denn eigentlich ist der Einsatz von Aromen und Geschmacksverstärkern auch heute schon viel zu groß. Noch mehr Kunstgeschmack könnte appetitfördernd wirken.  Außerdem könnte salzärmeres Essen mit intensivem Geschmack zu einer höheren Energiezufuhr führen, die sich widerum negativ auf den Gesundheitszustand auswirken kann.

Daher fordern Verbraucherschützer, Obergrenzen für den Salzgehalt in Fertigprodukten festzulegen. Wie die Erfahrung in anderen Länder zeigt, lassen sich solche Produkte beim Kunden auch ohne technologischen Fortschritt durchsetzen.

11 November

Ist eine vegane Ernährung gefährlich für mein Kind?

© Tomo Jesenicnik - Fotolia.com

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Vegane Ernährung ist für viele der Praktizierenden mehr als nur eine Essgewohnheit. Man kann hier getrost von einer Ideologie, einer ethischen Weltanschauung sprechen. Problematisch wird diese Ideologie, wenn Eltern die vegane Ernährung auch ihren Kindern auferlegen. Dies kann zur Mangelerscheinungen im schlimmsten Fall sogar zum Tod der Sprösslinge führen. 

Rouven Porz, der Leiter der Ethikstelle am Inselspital Bern in der Schweiz, betont die Gefährlichkeit, die von dieser Form der Mangelernährung ausgeht. Ihm zur Folge haftet dem Veganertum eine gewisse fundamentalistische Ideologie an. Dies führe dazu, dass sich die Eltern nicht mehr in die Perspektive ihrer Kinder eindenken können. Die Gefahr dabei bestehe immer, denn vegane Ernährung sei weder “aus medizinisch-wissenschaftlicher, noch aus soziologischer Sicht” gut für die Entwicklung von Kindern. 

Soziologische Probleme sieht der Experte vor allem in den vermittelten Werten, die diese Form des “Fundamentalismus” Kindern mit auf den Weg gibt. Diese Werte stünden im Gegensatz zu denen, die in der Gesellschaft vorherrschen. Dies führe zu einer Verunsicherung der Kinder, wenn sie die elterlichen Gefilde verlassen. Als Beispiel bennent Porz einen Schulausflug, wenn es Kindern nicht möglich ist, dasselbe wie ihre Klassenkameraden zu essen. Eine falsche, nicht lebenspraktische Sozialisierung sei die Folge. 

Porz spricht in solchen Fällen, auch wenn er die Heikelkeit dieses Themas betont, die Erziehungshoheit der Eltern über ihre Kinder ab. Denn Kinder gehörten im “moralisch-ethischen” Sinne keinesfalls nur den Eltern. Wie in Fällen sexueller Gewalt obliege es der Gesellschaft hier zum Wohle der Kinder einzugreifen.  Der Leiter der Ethikstelle sagt wörtlich: “Die Kinder gehören in dieser Hinsicht also nicht den Eltern, sondern uns allen”. 

Das diese Debatte nicht nur rein ethisch-philosophischer Natur ist, machen viele Fälle von Mangelernährung in den letzen Jahren deutlich. Alleine in den letzen drei Jahren wurde in St. Gallen sieben durch vegane Ernährung krank gewordene Kinder in Kinderspitale eingeliefert. 

23 August

Squash

Squash, Foto: whitehorse 2007_flickr

Sie überlegen sich, ob Sie sich mal wieder sportlich betätigen sollten? Nur zu. Wie wäre es mit Squash? Mit dieser Rückschlag-Sportart kommen Sie bestimmt zum Schwitzen. Man spricht zwar von Squash als eine Art Spiel, doch es ist eher ein harter Sport. Man kann ihn als Einzel oder auch im Doppel spielen. Das Ziel des Spiels ist es den Ball so mit dem Schläger zu schlagen, dass ihn der Gegner nicht bekommt, bevor er zum zweiten Mal auf dem Boden angekommen ist.

Während man Squash in England bereits Mitte des 19. Jahrhunderts gespielt hat, kam er nach Deutschland erst in den 70er Jahren. Das typische Spielfeld ist durch vier Wände begrenzt und misst 32 Fuß in der Länge. Das sind 9,75 Meter und 21 Fuß in der Breite. Dies entspricht 6,40 Metern. Im vorderen Bereich sowie an den Seiten und auf der Rückwand, d.h. im Court, befinden sich rote Linien, man nennt sie auch Markierungen, die den Spielraum begrenzen.

Zumeist besteht der Boden aus Parkett und die vier Wände aus Glas. Dies macht es möglich, dass Publikum beim einem Spiel zuschauen kann. Der Schläger ist schwerer als ein Badminton- oder Tennisschläger. Seine Form ist oval und besteht im besten Falle aus Carbon, auch Graphit genannt. Die Sqashbälle, die einen Durchmesser von 39 bis 40,5 Millimeter besitzen, bestehen aus Gummi. Innen ist der Ball hohl mit einem Tropfen an flüssigem Gas. Für einen idealen Einsatz muss der Ball erst einmal warm gespielt werden.

Derjenige der aufschlägt, muss sich in eines der Aufschlagfelder stellen. Der Ball, der aufgeschlagen wird, muss oberhalb der Aufschlaglinie treffen. Der Ball ist im ‘Aus’, wenn die Wände oberhalb der Markierungen berührt werden oder das Tin angespielt wird.

Das Spiel scheint auf den ersten Blick etwas kompliziert, doch wer einmal die Regeln verstanden hat, den erwartet ein Hochleistungssport.