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Wie geht es dem Patient denn heute? Auf diese Frage würde die Volksgesundheit wohl mit einem röchelndem “Es geht” antworten. Der Deutsche kränkelt. Er kränkelt, weil er mit Belastungen der Arbeitswelt, mit einer immer hektischeren Umwelt, mit all den Problemen einer modernen Gesellschaft konfrontiert ist, auf die sein von Grund auf schwächlicher Körper mit Warnsignalen reagiert.
Burn-Out, Depressionen, Broken-Heart-Syndrom, all diese Fachtermini, all diese schwammigen Diagnosen machen deutlich, wie sehr der geplagte Deutsche nach einem ganzheitlichen medizinischen System lechzt, welches neben einer reinen Symptombekämpfung auch an die Ursache der Krankheit geht. Die traditionelle chinesische Medizin ist eines dieser ganzheitlichen Gesundheitskonzepte, welches vor allem durch das beliebte Verfahren der Akkupunktur berühmt geworden ist.
Einer der bereits seit Jahrzehnten mit Mitteln der modernen wissenschaftlichen Empirie versucht die Wirkungsweise der traditionellen chinesischen Medizin zu erforschen ist Paul Unschuld. Unschuld gab seinen Posten als Leiter am Institut für Medizingeschichte in München auf, um dem Ruf an die Charité zu folgen, wo er heute das Horst-Görtz-Stiftungsinstitut für Theorie, Geschichte, Ethik und chinesischer Wissenschaft dirigiert.
Wissenschaftliche Studien zur Wirkungsweise dieser fernöstlichen Richtung der Medizin gab es bislang fast ausschließlich über Akkupunktur. Mittlerweile wird dieses Verfahren von den meisten gesetzlichen Krankenkassen als förderungswürdig anerkannt und übernommen.
Unschuld geht mit seinen Forschungen bis in die Anfänge, bis an die Wurzeln der traditionellen chinesischen Medizin zurück. Er übersetzte zusammen mit einem befreundeten Sinologen in der akribischen Arbeit von 25 Jahren das medizinische Werk des Gelben Kaisers. Diese 1600-Seiten-lange Schriftwerk enthält wichtige Erkenntnisse über die Entstehung der Medizin in China und macht deutlich, dass es sich bei TCM keineswegs um ein abgeschlossenes System, viel mehr ähnlich wie bei der westlichen Medizin um ein sich entwickelnden Prozess.
Unschuld warnt aber gleichzeitig die fernöstlichen Mittelchen als Allheilmittel anzusehen, denn auch die TCM wurde erst durch harte Schulmedizin Herr über Infektionskrankheiten, die mit Hämmern wie Penicilin erst beherrschbar wurden.
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 © Jane Doe - Fotolia.com Wenn man einen chronischen Schmerz attestiert bekommt, erscheint es vielen Menschen wie ein unumkehrbares Urteil. Doch es gibt Schmerzen und Schmerzen. Man kann die Schmerzen senken oder auch einer möglichen chronischen Erkrankung vorbeugen. Sport ist hier die Lösung.
Norwegische Forscher haben den Zusammenhang zwischen chronischen Schmerzen und Sport erfasst. Die Resultate der Forschung sind erfreulich. Bei ca. 47.000 Menschen wurde die Häufigkeit und Intensität von Freizeitsport in Verbindung mit chronischen Schmerzen untersucht. Es wurden 20 bis 65 Jährige und über 65 Jährige untersucht. Die Forschungsteilnehmer gaben an, wie oft und stark sie schmerzen haben und in welchem Umfang sie Sport machen. Daraufhin wurden sie von Ärzten untersucht und ihr Nikotinverbrauch abgefragt. Körperliche chronische Schmerzen gehen oft einher mit Stimmungsschwankungen oder gar Depressionen. Dies wurde in die Untersuchung mit einbezogen.
Von den Personen, die an der Untersuchung teilgenommen haben, litten 29 Prozent länger als sechs Monate bereits an chronischen Schmerzen. Hiervon waren 33 Prozent Frauen und 26 Prozent Männer. Sie gaben an, dass sie im vergangenen Monat mindestens mittelstarke Schmerzen gehabt hatten. Die Nichtraucher litten an weniger starken Schmerzen, als die Raucher.
Laut der Ergebnisse werden Schmerzen durch regelmäßigen Sport reduziert. Bei den 20 bis 64-Jährigen war die Intensität der Schmerzen um zehn Prozent geringer, wenn sie mindestens ein- bis dreimal die Woche für mindestens 30 Minuten Sport machten, als bei denen, die sich nie körperlich betätigten. Bei den ab 65-Jährigen stellt sich der Erfolg ebenfalls nach kürzester Zeit ein.
Erstaunlicherweise konnten Frauen ihre Schmerzen um 38 Prozent reduzieren, wenn sie Sport machten. Wenn nun glaubt, mehr bringt mehr, der irrt. Testpersonen, die öfter als dreimal die Woche Sport machten, minderten ihren chronischen Schmerz nicht. Das Schmerzniveau glich wieder dem derjenigen, die sich nicht sportlich betätigten.
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 © Robert Kneschke - Fotolia.com Viele Diabetetes-Patiente haben Angst davor Sport zu treiben. Dabei kann Training eigentlich einen sehr positiven Einfluss auf ihre Gesundheit haben. Vor allem bei Patienten mit Diabetes Typ 2 (dem so genannten Alterszucker) und übergewichtigen Diabetikern ist es sinnvoll und empfehlenswert, sich regelmäßig zu bewegen. Dadurch können sie ihre Zuckerwerte und den Stoffwechsel positiv beeinflussen und sogar Folgekomplikationen wirksam vorgebeugen.
Gerade Ausdauer- und Krafttraining besitzen positive Effekte. Wichtig dabei ist nicht so sehr, dass man schnell Höchstleistungen erreicht, sondern vor allem, dass man sich überhaupt bewegt und seine Lebeneinstellung verändert. Beim Ausdauertraining sind drei Trainingseinheiten wöchentlichen von rund 30 Minuten zu empfehlen. Krafttraining sollte man zweimal pro Woche machen und die Übungen mindestens 15 Mal wiederholen. Wenn die Patienten so ein Programm einhalten, können sie sogar damit rechnen, dass ihre Medikamentenmenge verringert wird.
Dass ihre Ängste unbegründet sind, können Betroffene bei unterschiedlichen Fortbildungsveranstaltungen, die durch Sportmediziner und Ernährungsberater betreut werden, lernen. Unter Anderem bieten die Krankenkassen solche Projekte an. Hier werden Betroffene und Interessierte unter anderem über eine richtige Ernährungsweise aufgeklärt: Wichtig dabei ist, dass man 1,5 Liter zuckerfreies Getränk pro Tag zu sich nimmt. Was sonst noch auf dem Ernährungsplan stehen muss: zwischen 60 und 80 Gramm Fett, 400 Gramm Gemüse und Salat und 250 Gramm Obst. Diese Werte gelten als Richtlinie gesunder Ernährung. Beim Brot sollte man selbstverständlich auf Vollkorn setzen.
Auch über das Zusammenspiel von Sport und Diabetes kann man sich im Rahmen solcher Projekte informieren. Dabei wird man von Medizinern betreut, die die spezifischen Probleme sporttreibender Diabetiker und auch die daraus resultierenden Vorbehalte kennen. Was Diabetiker wissen müssen, ist dass Bewegung Zucker im Blut abbaut. Das müssen sie deswegen bei der Insulinzufuhr berücksichtigen. Sonst kann es leicht zu Unwohlsein, Schwäche, schlimmstenfalls sogar zu Bewusstlosigkeit kommen. Wenn sie aber an einem ähnlichen Projekt teilnehmen wollen, können Betroffene davon ausgehen, dass sie keinem unnötigen Risiko ausgesetz werden.
Schlagwörter: Diabetes, Gesundheit, Training Verfasst in Gesundheit | Kein Kommentar »
Das Wetter kann nie schlecht sein, nur die Kleidung unpassend- diese Faustregel gilt vor allem für Sportler, die sich auch im Winter nicht in ihrer gemütlichen Höhle verkriechen, sondern aktiv sein wollen. Doch bei der großen Auswahl an Funktionswäsche, die viele Läden zu bieten haben, ist es nicht immer ganz leicht unter Baumwolle und Kunstfaser das passende Stück für den gewünschten Zweck zu finden. Wintermode, Foto: lornawatt_flickr
Die warme und trocken haltende Unterwäsche für die kalten Tage in der dunklen Jahreszeit, ist beispielsweise schon lange nicht mehr aus der altbewährten Baumwolle, sondern meist aus Kunstfaser gefertigt. Grund dafür ist, dass die Funktionsunterwäsche auch eine ganz gewisse Funktion erfüllen sollte, die bei reiner Baumwolle nicht möglich ist. Dann würde die Feuchtigkeit statt weiter gegeben zu werden, in der Zwischenschicht der Wäsche hängen bleiben. Für diejenigen, die Kunstfaser nicht vertragen, empfiehlt sich jedoch der Griff zur Merinowolle. Diese bleibt zwar länger nass, hält jedoch auch schön warm. Die hochwertigen Designs der Hersteller sorgen schnell dafür, dass sich sogar funktionale Sportbekleidung zur ganz privaten Lieblingsmode entwickeln kann.
Auch Winterjacken sind mit den unterschiedlichsten Materialien ausgestattet. Ganz vorne bei den diesjährigen Trends ist derzeit Primaloft, wobei es sich um einen sehr hochwertigen Stoff handelt, der aus einer äußerst leichten Hohlfaser besteht. Primaloft ist außerdem sehr pflegeleicht und isoliert die Wärme gut, was zum Beispiel bei Daunen weniger gut funktioniert. Trotzdem kann dies eine solide alternative sein und ist mittlerweile auch in praktisch luftiger Form erhältlich. Goretex und Softshell sind ebenfalls geeignet für verschneite Tage, da sie wasserdicht und atmungsaktiv sind. Ganz geruchsneutral oder günstig sind die funktionalen Synthetik-Stoffe jedoch nicht.
Gastautorin Katrine Poulsen
Schlagwörter: Funktionsunterwäsche, Merinowolle, Schal Verfasst in Gesundheit | Kein Kommentar »
 Die Pulsuhr, Foto: elchzehe_flickr
Nur in einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist. Dieser abgedroschene Spruch enthält manche Wahrheit, denn in der Tat ist sportliche Betätigung extrem wichtig für die menschliche Psyche. Doch wer falsch trainiert, kann sich im Glauben, etwas Gutes zu tun, gefährlich schaden. Etwa durch eine Überanstrengung beim Sport, die bei untrainierten Menschen bis zum Herzinfarkt führen kann.
Wichtiges Signal beim Training ist der eigene Puls, der misst, wie schnell das Herz schlägt. Am Puls lässt sich die aktuelle Belastung auf den Körper optimal ablesen. So lässt sich einer Überbelastung des Herz-Kreislaufsystems einfach vorbeugen. Außerdem eignet sich das Beobachten des eigenen Pulses optimal, um einen persönlichen Trainings-Plan aufzustellen und optimale Ergebnisse zu erzielen. Das ist heutzutage zum Glück auch ganz einfach: Dank moderner Herzfrequenz-Computer oder umgangssprachlich einfach sogenannter Pulsuhren kann jeder Sportler und jede Sportlerin für ein paar Groschen seinen eigenen Puls in den Griff kriegen.
Eine solche Pulsuhr besteht meist aus einer Armbanduhr mit Display und einem Brustgurt. Dieser wird umgeschnallt, misst dann die Herzfrequenz und sendet sie an die Uhr, wo sie dann bequem abgelesen werden kann. Es gibt ein breites Sortiment von Pulsuhren in allen Preisklassen. Moderne Geräte in Fitness-Studios haben ohnehin meistens einen integrierten Empfänger für den Brustgurt, so dass sie das Training automatisch an ihr Gegenüber anpassen.
Und wie trainiert man nun richtig mit so einer Pulsuhr? Zunächst muss die maximale Herzfrequenz des Sportlers ermittelt werden, also die Grenze der Höchstbelastung. Dafür gibt es eine Faustformel, die so funktioniert, dass man das eigene Lebensalter von 220 abzieht. Das Ergebnis sollte aber nur als ungefährer Richtwert dienen, denn neben dem Alter beeinträchtigen zahlreiche Faktoren wie Körpergewicht oder Kraft die maximale Herzfrequenz. Besser ist, eine Messung im Fitness-Studio vornehmen zu lassen, oder sich direkt einen Pulsmesser zu holen, der die maximale Herzfrequenz ausrechnen kann.
Wer seine Gesundheit stärken will, sollte den Puls beim Training zwischen 50 und 60 Prozent des Maximalwertes einpendeln lassen. Zur optimalen Fettverbrennung eignet sich eine etwas schneller Takt zwischen 60 und 70 Prozent. Wer seine Ausdauer steigern will, kann bis auf 85 % der maximalen Frequenz gehen.
Schlagwörter: Leistungskurve, Pulsfrequenz Verfasst in Fitness, Gesundheit | Kein Kommentar »
 Muskeln durch Sport, Foto: henning wietzel_flickr
Wer lange gesund, fit und jung bleiben möchte, für den ist eine gesunde Lebensweise unerlässlich. Dazu zählen sowohl gesunde Ernährung, genügend Schlaf, als auch der Verzicht auf den übermäßigen Konsum von Genussmitteln. Doch auch Sport ist eine wichtige Sache, die Körper und Geist in Schuss hält. Es ist nämlich so, dass sämtliche Strukturen verkümmern, insofern sie nicht benutzt werden. Auf der anderen Seite sollte man bedenken, dass zu viel Sport auch schädlich sein kann. Dies ist immer dann der Fall, wenn man dem Körper zu viel abverlangt und ihm keine Ruhepausen gönnt. Wöchentlich sollte man drei Mal sportlich aktiv werden. Dabei gilt es, ungefähr 1000 bis 1500 Kalorien insgesamt zu verbrauchen. Man sollte sich zwar richtig auspowern, jedoch den Sport nicht bis zur völligen Erschöpfung betreiben. Eine kleine Faustregel beim Joggen lautet beispielsweise: immer nur so schnell laufen, dass man dabei noch problemlos pfeifen oder sich unterhalten kann.
Natürlich muss es nicht immer Jogging sein. Dieses ist vor allem Menschen nicht zu raten, die unter Rücken- oder Knieproblemen leiden. Schwimmen ist eine äußerst gelenkschonende Sportart und verbrennt sehr viele Kalorien. Wer Geschwindigkeit mag, für den ist eventuell auch Inline Skaten die richtige Sportart. Dies kann man auch wunderbar zu zweit machen. Teamsport ist immer eine tolle Variante, sich zu betätigen. So lernt man gleich neue Leute kennen und übt sich in der Fähigkeit, mit anderen zusammen zu arbeiten. Auch ein gesunder Ehrgeiz wird bei Spielsportarten gefördert. Volleyball, Fußball, Badminton – es stehen einem so viele Möglichkeiten offen, die nicht viel kosten und dennoch großen Spaß bereiten.
Sport sorgt dafür, dass das Gehirn mehr Sauerstoff bekommt. Daher ist es auch im Sinne unserer „grauen Zellen“ wichtig, etwas zu sporteln.
Schlagwörter: Fitness, Muskelaufbau, Sport Verfasst in Fitness, Gesundheit | Kein Kommentar »
 Gesunde Sportlernahrung, Foto: landsegler_flickr
Sport und gut Ernährung gehören zusammen. Ein Sportler sollte sich logischerweise anders ernähren als jemand der keinen Sport treibt, seine Ernährung den erhöhten Anforderungen an die Leistungen des Körpers anpassen. Wir haben für Sie die vier häufigsten Fehler herausgesucht und geben Ihnen Tipps, wie Sie sich als Sportler am Besten ernähren.
Fehler 1:Zu wenig Flüssigkeit – die meisten Sportler trinken zu wenig, nämlich erst dann wenn sich der Durst einstellt. Bei zu wenig Flüssigkeit im Körper wird das Blut dicker, das wirkt sich schnell auf die Muskelkoordination und -leistung aus. Also viel trinken, vor dem Sport, während des Sports und auch danach. Am Tag sollten Sie als Sportler mindestens 3 Liter Wasser zu sich nehmen.
Fehler 2: Vitamin- und Mineralstoffmangel – körperliche Tätigkeit erhöht den Bedarf an bestimmten Vitaminen. Empfohlen werden fünf bis sechs Portionen Obst oder Gemüse pro Tag um den Bedarf an lebenswichtigen Vitaminen zu decken. Also, Sportler sollten sich ausgewogen ernähren und wenn sie es nicht schaffen fünf Portionen Ob st am Tag zu essen, kann man auf Vitaminpräparate in Apotheken zurückgreifen.
Fehler 3: Zu viel Eiweiß – mehr Proteine ungleich mehr Leistung. Richtig und wissenschaftlich erwiesen ist ein täglicher Eiweißbedarf von 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht des Sportlers, so wären es 56 Gramm Eiweiß pro Tag für einen 70 Kilo schweren Mann. Für eine optimale Eiweißversorgung muss man nicht mehr, sondern nur ausgewogener essen. Ein abwechslungsreicher Mix aus Fleisch, Milchprodukten, sowie Getreide und und Hülsenfrüchten garantieren ein gute Proteinversorgung.
Fehler 4: Zu wenig gesunde Kohlenhydrate – Damit die Muskeln arbeiten können brauchen sie ihren Energielieferanten – die Kohlenhydrate. Achten Sie dabei darauf, auf gute Kohlenhydrate (komplexe) wie Reis, Vollkornnudeln und dunkles Brot zu setzen. Diese Nahrungsmittel sollten ungefähr die Hälfte ihres Energiebedarfs decken. Etwa drei Stunden vor dem Sport sollten Sie eine kohlenhydratreiche Nahrung zu sich nehmen, um die Muskeln mit Energie zu versorgen.
Schlagwörter: Ernährung, Gesundheit Verfasst in Gesundheit | Kein Kommentar »
 Kaffe, Foto: thomas vascek_flickr
Ursprünglich war der Kaffee ein teures Vergnügen. Lange Zeit konnte sich nur das gut situierte Volk den Genuss des edlen Gesöffs leisten. Heutzutage trinkt ein hoher Prozentanteil der Deutschen jeden Morgen mindestens einen Kaffee. Mitte der 90er Jahre wurde der Kaffee in vielen Formationen zu einem kultigen Hit. Die Latte-Macchiatto Kultur wurde geboren. Seitdem wird das Getränk zu jeder Zeit getrunken.
Doch nicht immer ist es der Geschmack, der zum Kaffeegenuss verleitet. Der Kaffeebohne wurde schon früher heilsame Kräfte zugesprochen und das ist auch heute noch so. So soll Kaffee konzentrationsfördernd sein, den Teint durch die Wirkung der Sauerstoffradikalen vor Alterung schützen und sogar einen positiven Einfluss auf die Alzheimer-Erkrankung haben. Dies gehört jedoch zu den umstrittensten Annahmen.
Neben den positiven Auswirkungen, werden auch immer wieder die Nebenwirkungen besprochen. So kann ein übermäßiger Kaffeegenuss auch gesundheitsschädliche Folgen haben. Neben der Entwässerung des Körpers und der Steigerung des Blutdruckes, soll der Kaffee auch eine negative Auswirkung auf das Herz-Kreislauf-System haben.
Doch nicht nur das. In letzter Zeit wird auch die, durch den Kaffee verursachte, Leistungsminderung diskutiert.
Laut dem Verband der Oecotrophologen in Bonn reagiert der Körper ab einer gewissen Menge an Kaffee nicht mehr positiv auf die Bohne, sondern mit Symptomen wie mit Gereiztheit, Nervosität und abfallender Konzentration. Lucie Nusbaum vom Verband der Oecotrophologen in Bonn spricht hierbei von einem „Break-Point“ und fügt hinzu, dass die Annahme, Kaffee hätte ein Suchtpotential, so nicht gesagt werden kann. Auf Grund des „Break-Points“ wird verhindert, dass der Konsument mehr Kaffee zu sich nehmen möchte. Die allbekannte Kaffeesucht ist eher eine Angewohnheit. Die die abrupt auf Kaffee verzichten, können durchaus Kopfschmerzen bekommen, dies jedoch nicht auf Grund des kalten Entzuges, sondern, weil sich der Blutdruck kurzzeitig anhebt.
Trotz alledem muss man nicht vollkommen auf Kaffee verzichten. Eine Tasse am Morgen wird niemandem auf Dauer schaden zufügen.
Schlagwörter: Entwässerung, Kaffee Verfasst in Ernährung, Gesundheit | Kein Kommentar »
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