21 Oktober

Sport und Diabetes

© Robert Kneschke - Fotolia.com

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Viele Diabetetes-Patiente haben Angst davor Sport zu treiben. Dabei kann Training eigentlich einen sehr positiven Einfluss auf ihre Gesundheit haben. Vor allem bei Patienten mit Diabetes Typ 2 (dem so genannten Alterszucker) und übergewichtigen Diabetikern ist es sinnvoll und empfehlenswert, sich regelmäßig zu bewegen. Dadurch können sie ihre Zuckerwerte und den Stoffwechsel positiv beeinflussen und sogar Folgekomplikationen wirksam vorgebeugen.

Gerade Ausdauer- und Krafttraining besitzen positive Effekte. Wichtig dabei ist nicht so sehr, dass man schnell Höchstleistungen erreicht, sondern vor allem, dass man sich überhaupt bewegt und seine Lebeneinstellung verändert. Beim Ausdauertraining sind drei Trainingseinheiten wöchentlichen von rund 30 Minuten zu empfehlen. Krafttraining sollte man zweimal pro Woche machen und die Übungen mindestens 15 Mal wiederholen. Wenn die Patienten so ein Programm einhalten, können sie sogar damit rechnen, dass ihre Medikamentenmenge verringert wird.

Dass ihre Ängste unbegründet sind, können Betroffene bei unterschiedlichen Fortbildungsveranstaltungen, die durch Sportmediziner und Ernährungsberater betreut werden, lernen. Unter Anderem bieten die Krankenkassen solche Projekte an. Hier werden Betroffene und Interessierte unter anderem über eine richtige Ernährungsweise aufgeklärt: Wichtig dabei ist, dass man 1,5 Liter zuckerfreies Getränk pro Tag zu sich nimmt. Was sonst noch auf dem Ernährungsplan stehen muss: zwischen 60 und 80 Gramm Fett, 400 Gramm Gemüse und Salat und 250 Gramm Obst. Diese Werte gelten als Richtlinie gesunder Ernährung. Beim Brot sollte man selbstverständlich auf Vollkorn setzen.

Auch über das Zusammenspiel von Sport und Diabetes kann man sich im Rahmen solcher Projekte informieren. Dabei wird man von Medizinern betreut, die die spezifischen Probleme sporttreibender Diabetiker und auch die daraus resultierenden Vorbehalte kennen. Was Diabetiker wissen müssen, ist dass Bewegung Zucker im Blut abbaut. Das müssen sie deswegen bei der Insulinzufuhr berücksichtigen. Sonst kann es leicht zu Unwohlsein, Schwäche, schlimmstenfalls sogar zu Bewusstlosigkeit kommen. Wenn sie aber an einem ähnlichen Projekt teilnehmen wollen, können Betroffene davon ausgehen, dass sie keinem unnötigen Risiko ausgesetz werden.

15 Oktober

Wintersaison: Die passende Sportbekleidung

Das Wetter kann nie schlecht sein, nur die Kleidung unpassend- diese Faustregel gilt vor allem für Sportler, die sich auch im Winter nicht in ihrer gemütlichen Höhle verkriechen, sondern aktiv sein wollen. Doch bei der großen Auswahl an Funktionswäsche, die viele Läden zu bieten haben, ist es nicht immer ganz leicht unter Baumwolle und Kunstfaser das passende Stück für den gewünschten Zweck zu finden.

Wintermode, Foto: lornawatt_flickr

Wintermode, Foto: lornawatt_flickr

Die warme und trocken haltende Unterwäsche für die kalten Tage in der dunklen Jahreszeit, ist beispielsweise schon lange nicht mehr aus der altbewährten Baumwolle, sondern meist aus Kunstfaser gefertigt. Grund dafür ist, dass die Funktionsunterwäsche auch eine ganz gewisse Funktion erfüllen sollte, die bei reiner Baumwolle nicht möglich ist. Dann würde die Feuchtigkeit statt weiter gegeben zu werden, in der Zwischenschicht der Wäsche hängen bleiben. Für diejenigen, die Kunstfaser nicht vertragen, empfiehlt sich jedoch der Griff zur Merinowolle. Diese bleibt zwar länger nass, hält jedoch auch schön warm. Die hochwertigen Designs der Hersteller sorgen schnell dafür, dass sich sogar funktionale Sportbekleidung zur ganz privaten Lieblingsmode entwickeln kann.

Auch Winterjacken sind mit den unterschiedlichsten Materialien ausgestattet. Ganz vorne bei den diesjährigen Trends ist derzeit Primaloft, wobei es sich um einen sehr hochwertigen Stoff handelt, der aus einer äußerst leichten Hohlfaser besteht. Primaloft ist außerdem sehr pflegeleicht und isoliert die Wärme gut, was zum Beispiel bei Daunen weniger gut funktioniert. Trotzdem kann dies eine solide alternative sein und ist mittlerweile auch in praktisch luftiger Form erhältlich. Goretex und Softshell sind ebenfalls geeignet für verschneite Tage, da sie wasserdicht und atmungsaktiv sind. Ganz geruchsneutral oder günstig sind die funktionalen Synthetik-Stoffe jedoch nicht.

 

Gastautorin Katrine Poulsen 

 

7 September

Der Puls

Die Pulsuhr, Foto: elchzehe_flickr

Nur in einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist. Dieser abgedroschene Spruch enthält manche Wahrheit, denn in der Tat ist sportliche Betätigung extrem wichtig für die menschliche Psyche. Doch wer falsch trainiert, kann sich im Glauben, etwas Gutes zu tun, gefährlich schaden. Etwa durch eine Überanstrengung beim Sport, die bei untrainierten Menschen bis zum Herzinfarkt führen kann.

Wichtiges Signal beim Training ist der eigene Puls, der misst, wie schnell das Herz schlägt. Am Puls lässt sich die aktuelle Belastung auf den Körper optimal ablesen. So lässt sich einer Überbelastung des Herz-Kreislaufsystems einfach vorbeugen. Außerdem eignet sich das Beobachten des eigenen Pulses optimal, um einen persönlichen Trainings-Plan aufzustellen und optimale Ergebnisse zu erzielen. Das ist heutzutage zum Glück auch ganz einfach: Dank moderner Herzfrequenz-Computer oder umgangssprachlich einfach sogenannter Pulsuhren kann jeder Sportler und jede Sportlerin für ein paar Groschen seinen eigenen Puls in den Griff kriegen.

Eine solche Pulsuhr besteht meist aus einer Armbanduhr mit Display und einem Brustgurt. Dieser wird umgeschnallt, misst dann die Herzfrequenz und sendet sie an die Uhr, wo sie dann bequem abgelesen werden kann. Es gibt ein breites Sortiment von Pulsuhren in allen Preisklassen. Moderne Geräte in Fitness-Studios haben ohnehin meistens einen integrierten Empfänger für den Brustgurt, so dass sie das Training automatisch an ihr Gegenüber anpassen.

Und wie trainiert man nun richtig mit so einer Pulsuhr? Zunächst muss die maximale Herzfrequenz des Sportlers ermittelt werden, also die Grenze der Höchstbelastung. Dafür gibt es eine Faustformel, die so funktioniert, dass man das eigene Lebensalter von 220 abzieht. Das Ergebnis sollte aber nur als ungefährer Richtwert dienen, denn neben dem Alter beeinträchtigen zahlreiche Faktoren wie Körpergewicht oder Kraft die maximale Herzfrequenz. Besser ist, eine Messung im Fitness-Studio vornehmen zu lassen, oder sich direkt einen Pulsmesser zu holen, der die maximale Herzfrequenz ausrechnen kann.

Wer seine Gesundheit stärken will, sollte den Puls beim Training zwischen 50 und 60 Prozent des Maximalwertes einpendeln lassen.  Zur optimalen Fettverbrennung eignet sich eine etwas schneller Takt zwischen 60 und 70 Prozent. Wer seine Ausdauer steigern will, kann bis auf 85 % der maximalen Frequenz gehen.

2 September

Biologie und Sport

Muskeln durch Sport, Foto: henning wietzel_flickr

Wer lange gesund, fit und jung bleiben möchte, für den ist eine gesunde Lebensweise unerlässlich. Dazu zählen sowohl gesunde Ernährung, genügend Schlaf, als auch der Verzicht auf den übermäßigen Konsum von Genussmitteln. Doch auch Sport ist eine wichtige Sache, die Körper und Geist in Schuss hält. Es ist nämlich so, dass sämtliche Strukturen verkümmern, insofern sie nicht benutzt werden. Auf der anderen Seite sollte man bedenken, dass zu viel Sport auch schädlich sein kann. Dies ist immer dann der Fall, wenn man dem Körper zu viel abverlangt und ihm keine Ruhepausen gönnt. Wöchentlich sollte man drei Mal sportlich aktiv werden. Dabei gilt es, ungefähr 1000 bis 1500 Kalorien insgesamt zu verbrauchen. Man sollte sich zwar richtig auspowern, jedoch den Sport nicht bis zur völligen Erschöpfung betreiben. Eine kleine Faustregel beim Joggen lautet beispielsweise: immer nur so schnell laufen, dass man dabei noch problemlos pfeifen oder sich unterhalten kann.

Natürlich muss es nicht immer Jogging sein. Dieses ist vor allem Menschen nicht zu raten, die unter Rücken- oder Knieproblemen leiden. Schwimmen ist eine äußerst gelenkschonende Sportart und verbrennt sehr viele Kalorien. Wer Geschwindigkeit mag, für den ist eventuell auch Inline Skaten die richtige Sportart. Dies kann man auch wunderbar zu zweit machen. Teamsport ist immer eine tolle Variante, sich zu betätigen. So lernt man gleich neue Leute kennen und übt sich in der Fähigkeit, mit anderen zusammen zu arbeiten. Auch ein gesunder Ehrgeiz wird bei Spielsportarten gefördert. Volleyball, Fußball, Badminton – es stehen einem so viele Möglichkeiten offen, die nicht viel kosten und dennoch großen Spaß bereiten.

Sport sorgt dafür, dass das Gehirn mehr Sauerstoff bekommt. Daher ist es auch im Sinne unserer „grauen Zellen“ wichtig, etwas zu sporteln.

23 August

Squash

Squash, Foto: whitehorse 2007_flickr

Sie überlegen sich, ob Sie sich mal wieder sportlich betätigen sollten? Nur zu. Wie wäre es mit Squash? Mit dieser Rückschlag-Sportart kommen Sie bestimmt zum Schwitzen. Man spricht zwar von Squash als eine Art Spiel, doch es ist eher ein harter Sport. Man kann ihn als Einzel oder auch im Doppel spielen. Das Ziel des Spiels ist es den Ball so mit dem Schläger zu schlagen, dass ihn der Gegner nicht bekommt, bevor er zum zweiten Mal auf dem Boden angekommen ist.

Während man Squash in England bereits Mitte des 19. Jahrhunderts gespielt hat, kam er nach Deutschland erst in den 70er Jahren. Das typische Spielfeld ist durch vier Wände begrenzt und misst 32 Fuß in der Länge. Das sind 9,75 Meter und 21 Fuß in der Breite. Dies entspricht 6,40 Metern. Im vorderen Bereich sowie an den Seiten und auf der Rückwand, d.h. im Court, befinden sich rote Linien, man nennt sie auch Markierungen, die den Spielraum begrenzen.

Zumeist besteht der Boden aus Parkett und die vier Wände aus Glas. Dies macht es möglich, dass Publikum beim einem Spiel zuschauen kann. Der Schläger ist schwerer als ein Badminton- oder Tennisschläger. Seine Form ist oval und besteht im besten Falle aus Carbon, auch Graphit genannt. Die Sqashbälle, die einen Durchmesser von 39 bis 40,5 Millimeter besitzen, bestehen aus Gummi. Innen ist der Ball hohl mit einem Tropfen an flüssigem Gas. Für einen idealen Einsatz muss der Ball erst einmal warm gespielt werden.

Derjenige der aufschlägt, muss sich in eines der Aufschlagfelder stellen. Der Ball, der aufgeschlagen wird, muss oberhalb der Aufschlaglinie treffen. Der Ball ist im ‘Aus’, wenn die Wände oberhalb der Markierungen berührt werden oder das Tin angespielt wird.

Das Spiel scheint auf den ersten Blick etwas kompliziert, doch wer einmal die Regeln verstanden hat, den erwartet ein Hochleistungssport.

22 August

Speedminton

Speedminton, Foto: photographyeah!_flickr

Aus Federball wurde Badminton und aus Badminton wurde Speedminton. Ein neuer Trendsport. In Berlin war er schon diesen Sommer in vielen Parks und anderen öffentlichen Plätzen zu bestaunen. Man könnte es als eine Kombination aus Badminton, Squash und Tennis beschreiben. Der Ball ist deutlich kleiner und schwerer als gewöhnliche Federbälle, sind windstabiler, schließlich müssen sie ja auch besonders harten Wetter- und Windverhältnissen standhalten können. Ihr spezielles Design macht Reichweiten bis zu 30 Metern und Geschwindigkeiten an die 290 Stundenkilometern möglich. Auch die Schläger sind anders als beim Badminton, sie erinnern eher an Squash-Rackets. Die Schlagtechnik ist ähnlich der beim Tennis. Wer junge Leute Speedminton spielen sieht, möchte es in der Regel direkt ausprobieren. Es ist ein dynamischer Sport, der aus jedem ordinären Parkbesuch ein Ereignis macht. Es ist nicht an offizielle Spielfelder gebunden, anders als Badminton. Jeder Ort der genügend Platz bietet kommt als Court in Frage. Trainierte Speedminton-Spieler erhöhen den Schwierigkeitsgrad abermals, indem sie zu floureszierenden Bällen und Schlägern greifen und in der Dunkelheit der Nacht spielen. Auch für die Zuschauer ist diese Abwandlung, das sogenannte „Blackminton“, spektakulär mit anzusehen. Die geschlagenen Bälle sehen aus wie bunte Sternschnuppen, nur dass sie eben nicht verglühen, sondern mit hoher Geschwindigkeit hin und her fliegen.

Speedminton-Spieler nennen sich selber „Speeder“ und von denen gibt es immer mehr. Viele junge Leute lassen sich von der Dynamik und der Energie des kraftvollen Sports begeistern.

Die Spielregeln für alle, die nicht “nur” als Freestyler unterwegs sein wollen, sind dem Badminton entlehnt, wurden allerdings an diversen Stellen modifiziert.Das Gute hierbei ist, dass jeder spielen kann, wie er Lust hat. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

 

 

19 August

Die besten BMX Tricks

BMX, Foto: FxPedron_Flickr

Die Abkürzung BMX steht für „Bicycle Motor Cross“. Darunter versteht man eine Sportart, bei der man auf kleinen und besonders leichten 20-Zoll-Fahrrädern verschiedene Tricks oder Stunts ausführt, ganz ähnlich wie mit einem Skateboard. Entstanden ist der Trend-Sport Ende der 60er Jahre in den USA. Mittlerweile gibt es fünf offizielle Disziplinen: Beim „Race“ handelt es sich einfach um ein Rennen über eine hügelige Strecke, ähnlich wie bei richtigen Motorcross-Rennen. Die weiteren Disziplinen „Flatland“, „Street“, „Park“ und „Dirt“ bezeichnen einfach die Landschaft, auf der gefahren und möglichst viel getrickst wird. Ein anderes Wort dafür ist „Freestyle“.

Ein Anfänger-Trick ist der „Hang Five“. Dabei kommt der linke Fuß auf die vordere Achsenverlängerung, der Oberkörper wird leicht über den Lenker gebeugt. Mit dem rechten Bein wird Schwung geholt, das Körpergewicht nach vorn verlagert und der Lenker ruckartig nach unten gedrückt. So ist es möglich, kurze Strecken nur auf dem Vorderrad zu fahren. Anfänger aufgepasst, denn wer zu viel Schwung holt, überschlägt sich mit seinem Rad.

Der „Hitchshaker“ ist schon eine Nummer komplizierter. Am Ende steht man komplett auf den vorderen Achsenverlängerungen und fährt nur auf dem vorderen Rad, das hintere ist hoch in der Luft. Dazu kommt der linke Fuß auf die vordere linke Achsenverlängerung, der rechte auf die hintere linke Verlängerung. Ähnlich wie beim „Hang Five“ Schwung holen und das Gewicht nach vorn verlagern. Sobald das Hinterrad in der Luft ist, auch den rechten Fuß nach vorne holen und mit der rechten Hand am Sattel das gesamte Fahrrad nach oben ziehen.

Lust bekommen, selbst loszubrausen? Schon ab 300 Euro gehen gute BMX-Räder über den Ladentisch, für Anfänger empfiehlt sich der Kauf eines Komplettrads. Denn auch wie bei den Skateboards gibt es für Fanatiker alle möglichen Accessoires und technische Spielereien, um das individuelle Super-BMX konstruieren zu können.

 

 

 

 

17 August

Typische Ernährungsfehler bei Sportlern

Gesunde Sportlernahrung, Foto: landsegler_flickr

Sport und gut Ernährung gehören zusammen. Ein Sportler sollte sich logischerweise anders ernähren als jemand der keinen Sport treibt, seine Ernährung den erhöhten Anforderungen an die Leistungen des Körpers anpassen. Wir haben für Sie die vier häufigsten Fehler herausgesucht und geben Ihnen Tipps, wie Sie sich als Sportler am Besten ernähren.

Fehler 1:Zu wenig Flüssigkeit – die meisten Sportler trinken zu wenig, nämlich erst dann wenn sich der Durst einstellt. Bei zu wenig Flüssigkeit im Körper wird das Blut dicker, das wirkt sich schnell auf die Muskelkoordination und -leistung aus. Also viel trinken, vor dem Sport, während des Sports und auch danach. Am Tag sollten Sie als Sportler mindestens 3 Liter Wasser zu sich nehmen.

Fehler 2: Vitamin- und Mineralstoffmangel – körperliche Tätigkeit erhöht den Bedarf an bestimmten Vitaminen. Empfohlen werden fünf bis sechs Portionen Obst oder Gemüse pro Tag um den Bedarf an lebenswichtigen Vitaminen zu decken. Also, Sportler sollten sich ausgewogen ernähren und wenn sie es nicht schaffen fünf Portionen Ob st am Tag zu essen, kann man auf Vitaminpräparate in Apotheken zurückgreifen.

Fehler 3: Zu viel Eiweiß – mehr Proteine ungleich mehr Leistung. Richtig und wissenschaftlich erwiesen ist ein täglicher Eiweißbedarf von 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht des Sportlers, so wären es 56 Gramm Eiweiß pro Tag für einen 70 Kilo schweren Mann. Für eine optimale Eiweißversorgung muss man nicht mehr, sondern nur ausgewogener essen. Ein abwechslungsreicher Mix aus Fleisch, Milchprodukten, sowie Getreide und und Hülsenfrüchten garantieren ein gute Proteinversorgung.

Fehler 4: Zu wenig gesunde Kohlenhydrate – Damit die Muskeln arbeiten können brauchen sie ihren Energielieferanten – die Kohlenhydrate. Achten Sie dabei darauf, auf gute Kohlenhydrate (komplexe) wie Reis, Vollkornnudeln und dunkles Brot zu setzen. Diese Nahrungsmittel sollten ungefähr die Hälfte ihres Energiebedarfs decken. Etwa drei Stunden vor dem Sport sollten Sie eine kohlenhydratreiche Nahrung zu sich nehmen, um die Muskeln mit Energie zu versorgen.

9 August

Kaffee in Maßen genießen

Kaffe, Foto: thomas vascek_flickr

Ursprünglich war der Kaffee ein teures Vergnügen. Lange Zeit konnte sich nur das gut situierte Volk den Genuss des edlen Gesöffs leisten. Heutzutage trinkt ein hoher Prozentanteil der Deutschen jeden Morgen mindestens einen Kaffee. Mitte der 90er Jahre wurde der Kaffee in vielen Formationen zu einem kultigen Hit. Die Latte-Macchiatto Kultur wurde geboren. Seitdem wird das Getränk zu jeder Zeit getrunken.

Doch nicht immer ist es der Geschmack, der zum Kaffeegenuss verleitet. Der Kaffeebohne wurde schon früher heilsame Kräfte zugesprochen und das ist auch heute noch so. So soll Kaffee konzentrationsfördernd sein, den Teint durch die Wirkung der Sauerstoffradikalen vor Alterung schützen und sogar einen positiven Einfluss auf die Alzheimer-Erkrankung haben. Dies gehört jedoch zu den umstrittensten Annahmen.

Neben den positiven Auswirkungen, werden auch immer wieder die Nebenwirkungen besprochen. So kann ein übermäßiger Kaffeegenuss auch gesundheitsschädliche Folgen haben. Neben der Entwässerung des Körpers und der Steigerung des Blutdruckes, soll der Kaffee auch eine negative Auswirkung auf das Herz-Kreislauf-System haben.

Doch nicht nur das. In letzter Zeit wird auch die, durch den Kaffee verursachte, Leistungsminderung diskutiert.

Laut dem Verband der Oecotrophologen in Bonn reagiert der Körper ab einer gewissen Menge an Kaffee nicht mehr positiv auf die Bohne, sondern mit Symptomen wie mit Gereiztheit, Nervosität und abfallender Konzentration. Lucie Nusbaum vom Verband der Oecotrophologen in Bonn spricht hierbei von einem „Break-Point“ und fügt hinzu, dass die Annahme, Kaffee hätte ein Suchtpotential, so nicht gesagt werden kann. Auf Grund des „Break-Points“ wird verhindert, dass der Konsument mehr Kaffee zu sich nehmen möchte. Die allbekannte Kaffeesucht ist eher eine Angewohnheit. Die die abrupt auf Kaffee verzichten, können durchaus Kopfschmerzen bekommen, dies jedoch nicht auf Grund des kalten Entzuges, sondern, weil sich der Blutdruck kurzzeitig anhebt.

Trotz alledem muss man nicht vollkommen auf Kaffee verzichten. Eine Tasse am Morgen wird niemandem auf Dauer schaden zufügen.

8 August

Extremsport: Mountainbike

Mountainbike, Foto: tobers_flickr

Der Extremsport Mountainbiking hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr entwickelt. In dieser Sportart gibt es viele weitere Spezifikationen. Man unterscheidet zwischen Downhill und Freeride. Beim Downhill geht es vor allem darum so schnell wie möglich verschiedene Abfahrten zu nehmen, und das auch teilweise in sehr schwerfälligem Gelände. Das erfordert nicht nur sehr viel Mut und Vertrauen in seine Ausrüstung, sondern auch ein großes Maß an Geschicklichkeit und einen gut trainierten Körper. Man muss sein Rad wirklich gut beherrschen und vor allem aber einen sehr ausgeprägten Gleichgewichtssinn an den Tag legen.

Beim Freeriden wird dem Athleten noch mehr abverlangt. Auch der Freeride wird in extremen Geländegegebenheiten durchgeführt. Hier kommt es vor allem auf die Sprünge an, teilweise werden Hürden mit bis zu 20 Metern genommen. Doch nicht nur Einzelkämpfer vergnügen sich damit. Auch bei Rennen kommt es immer wieder zu großen Anläufen. Hier geht es nicht nur darum sich durchs Gelände zu kämpfen, sondern auch in Gruppen oder Teams einzelne Etappensiege erzielen zu können. Besonders beliebte Ausflugsziele in der Region um Deutschland sind natürlich die Alpen.

Dass diese Sportart gefährlich ist steht ganz ausser Frage, trotzdem sind viele kaum davon abzuhalten. Anfängern ist zu raten zunächst ein mal Kurse zu belegen, hier werden einem die wichtigsten Regeln und Grundlagen vermittelt. Jährlich kommen viele Mountainbiker in den Bergen um. Entweder weil sie sich überschätzt haben und der Nervenkitzel einfach so groß war, oder weil ihnen ein Fehler unterlaufen ist. Die Natur birgt viele Gefahren und auf keinen Fall sollte man sich alleine ins Gelände begeben. Einsteiger sollten sich erst einmal auf Übungsplätzen die richtige Technik antrainieren bevor sie sich in unbekannte Gebiete wagen.