Rennfahrer werden
Autorennen © el_pedro - Fotolia.com
Wer sich nicht mehr nur von den Zuschauerrängen oder vom Straßenrand aus den Kopf nach den Rennautos verdrehen möchte, sondern lieber selber mal auf’s Gas treten will, für den gibt es ein paar wichtige Tipps zu einem erfolgreichen Einstieg in den Motorsport.
Als erste Anlaufstelle dient hierzu am besten der nächste Motorsportverein. In Deutschland gibt es aktuell über 2000 regionale Vereine, die meist an die großen Automobilclubs ADAC und AvD angehängt sind. Bevor man allerdings an einem Lizenzlehrgang teilnimmt, sollte man ein Schnupper-Training machen, das die meisten Vereine anbieten. Wer danach noch immer von seinem Talent überzeugt ist, kann sich bei den Profis vor Ort nach weiteren Informationen erkundigen. Danach kann man an einem Fahrerlehrgang teilnehmen, der obligatorisch ist, um die notwendige Motorsport-Lizenz zu erwerben. Der Deutsche Motor Sport Bund e.V. (DMSB) empfiehlt dringend, nur lizenzierte Rennen zu fahren. Nur dabei sind die offiziellen Sicherheitsbestimmungen gewährleistet. Nun muss man sich nur noch für eine Fahrzeugklasse entscheiden. Hochwertige Tuning Autos sind dabei eine gute Möglichkeit, aus einem sportlichen Alltagsauto einen echten Rennwagen zu machen. Viel Inspiration für Tuner und Amateur-Rennfahrer bietet vor allen die Essen Motor Show mit ihrer Rennwagen-Börse. Tuning und Motorsport bilden keinen Gegensatz mehr: Martin Uhlendorf von der Messe spricht von einem “fließenden Übergang” vom optischen Tuning über Leistungssteigerungen bis zum Motorsport. “Der Reiz des Motorsports liegt in der Beherrschung von schier unbezähmbarer Kraft,” heißt es auf der Internetseite der Veranstaltung. In diesem Jahr wurde sogar ein Offroad-Parcours für Showeinlagen aufgebaut. Wer Fahrgast bei einem Profi sein möchte, kann eine sogenannte “Taxifahrt” mitmachen, bei der Rennfahrer am Lenkrad sitzen.
Gastautor Klaus Fernandos
Schlagwörter: ADAC, Motorsport, Rennen, Tuning