Sport und Diabetes

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Gerade Ausdauer- und Krafttraining besitzen positive Effekte. Wichtig dabei ist nicht so sehr, dass man schnell Höchstleistungen erreicht, sondern vor allem, dass man sich überhaupt bewegt und seine Lebeneinstellung verändert. Beim Ausdauertraining sind drei Trainingseinheiten wöchentlichen von rund 30 Minuten zu empfehlen. Krafttraining sollte man zweimal pro Woche machen und die Übungen mindestens 15 Mal wiederholen. Wenn die Patienten so ein Programm einhalten, können sie sogar damit rechnen, dass ihre Medikamentenmenge verringert wird.
Dass ihre Ängste unbegründet sind, können Betroffene bei unterschiedlichen Fortbildungsveranstaltungen, die durch Sportmediziner und Ernährungsberater betreut werden, lernen. Unter Anderem bieten die Krankenkassen solche Projekte an. Hier werden Betroffene und Interessierte unter anderem über eine richtige Ernährungsweise aufgeklärt: Wichtig dabei ist, dass man 1,5 Liter zuckerfreies Getränk pro Tag zu sich nimmt. Was sonst noch auf dem Ernährungsplan stehen muss: zwischen 60 und 80 Gramm Fett, 400 Gramm Gemüse und Salat und 250 Gramm Obst. Diese Werte gelten als Richtlinie gesunder Ernährung. Beim Brot sollte man selbstverständlich auf Vollkorn setzen.
Auch über das Zusammenspiel von Sport und Diabetes kann man sich im Rahmen solcher Projekte informieren. Dabei wird man von Medizinern betreut, die die spezifischen Probleme sporttreibender Diabetiker und auch die daraus resultierenden Vorbehalte kennen. Was Diabetiker wissen müssen, ist dass Bewegung Zucker im Blut abbaut. Das müssen sie deswegen bei der Insulinzufuhr berücksichtigen. Sonst kann es leicht zu Unwohlsein, Schwäche, schlimmstenfalls sogar zu Bewusstlosigkeit kommen. Wenn sie aber an einem ähnlichen Projekt teilnehmen wollen, können Betroffene davon ausgehen, dass sie keinem unnötigen Risiko ausgesetz werden.
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