| 22 August |
Speedminton |

Speedminton, Foto: photographyeah!_flickr
Aus Federball wurde Badminton und aus Badminton wurde Speedminton. Ein neuer Trendsport. In Berlin war er schon diesen Sommer in vielen Parks und anderen öffentlichen Plätzen zu bestaunen. Man könnte es als eine Kombination aus Badminton, Squash und Tennis beschreiben. Der Ball ist deutlich kleiner und schwerer als gewöhnliche Federbälle, sind windstabiler, schließlich müssen sie ja auch besonders harten Wetter- und Windverhältnissen standhalten können. Ihr spezielles Design macht Reichweiten bis zu 30 Metern und Geschwindigkeiten an die 290 Stundenkilometern möglich. Auch die Schläger sind anders als beim Badminton, sie erinnern eher an Squash-Rackets. Die Schlagtechnik ist ähnlich der beim Tennis. Wer junge Leute Speedminton spielen sieht, möchte es in der Regel direkt ausprobieren. Es ist ein dynamischer Sport, der aus jedem ordinären Parkbesuch ein Ereignis macht. Es ist nicht an offizielle Spielfelder gebunden, anders als Badminton. Jeder Ort der genügend Platz bietet kommt als Court in Frage. Trainierte Speedminton-Spieler erhöhen den Schwierigkeitsgrad abermals, indem sie zu floureszierenden Bällen und Schlägern greifen und in der Dunkelheit der Nacht spielen. Auch für die Zuschauer ist diese Abwandlung, das sogenannte „Blackminton“, spektakulär mit anzusehen. Die geschlagenen Bälle sehen aus wie bunte Sternschnuppen, nur dass sie eben nicht verglühen, sondern mit hoher Geschwindigkeit hin und her fliegen.
Speedminton-Spieler nennen sich selber „Speeder“ und von denen gibt es immer mehr. Viele junge Leute lassen sich von der Dynamik und der Energie des kraftvollen Sports begeistern.
Die Spielregeln für alle, die nicht “nur” als Freestyler unterwegs sein wollen, sind dem Badminton entlehnt, wurden allerdings an diversen Stellen modifiziert.Das Gute hierbei ist, dass jeder spielen kann, wie er Lust hat. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.