| 19 August |
Die besten BMX Tricks |

BMX, Foto: FxPedron_Flickr
Die Abkürzung BMX steht für „Bicycle Motor Cross“. Darunter versteht man eine Sportart, bei der man auf kleinen und besonders leichten 20-Zoll-Fahrrädern verschiedene Tricks oder Stunts ausführt, ganz ähnlich wie mit einem Skateboard. Entstanden ist der Trend-Sport Ende der 60er Jahre in den USA. Mittlerweile gibt es fünf offizielle Disziplinen: Beim „Race“ handelt es sich einfach um ein Rennen über eine hügelige Strecke, ähnlich wie bei richtigen Motorcross-Rennen. Die weiteren Disziplinen „Flatland“, „Street“, „Park“ und „Dirt“ bezeichnen einfach die Landschaft, auf der gefahren und möglichst viel getrickst wird. Ein anderes Wort dafür ist „Freestyle“.
Ein Anfänger-Trick ist der „Hang Five“. Dabei kommt der linke Fuß auf die vordere Achsenverlängerung, der Oberkörper wird leicht über den Lenker gebeugt. Mit dem rechten Bein wird Schwung geholt, das Körpergewicht nach vorn verlagert und der Lenker ruckartig nach unten gedrückt. So ist es möglich, kurze Strecken nur auf dem Vorderrad zu fahren. Anfänger aufgepasst, denn wer zu viel Schwung holt, überschlägt sich mit seinem Rad.
Der „Hitchshaker“ ist schon eine Nummer komplizierter. Am Ende steht man komplett auf den vorderen Achsenverlängerungen und fährt nur auf dem vorderen Rad, das hintere ist hoch in der Luft. Dazu kommt der linke Fuß auf die vordere linke Achsenverlängerung, der rechte auf die hintere linke Verlängerung. Ähnlich wie beim „Hang Five“ Schwung holen und das Gewicht nach vorn verlagern. Sobald das Hinterrad in der Luft ist, auch den rechten Fuß nach vorne holen und mit der rechten Hand am Sattel das gesamte Fahrrad nach oben ziehen.
Lust bekommen, selbst loszubrausen? Schon ab 300 Euro gehen gute BMX-Räder über den Ladentisch, für Anfänger empfiehlt sich der Kauf eines Komplettrads. Denn auch wie bei den Skateboards gibt es für Fanatiker alle möglichen Accessoires und technische Spielereien, um das individuelle Super-BMX konstruieren zu können.