Wintersaison: Die passende Sportbekleidung

Das Wetter kann nie schlecht sein, nur die Kleidung unpassend- diese Faustregel gilt vor allem für Sportler, die sich auch im Winter nicht in ihrer gemütlichen Höhle verkriechen, sondern aktiv sein wollen. Doch bei der großen Auswahl an Funktionswäsche, die viele Läden zu bieten haben, ist es nicht immer ganz leicht unter Baumwolle und Kunstfaser das passende Stück für den gewünschten Zweck zu finden.

Wintermode, Foto: lornawatt_flickr

Wintermode, Foto: lornawatt_flickr

Die warme und trocken haltende Unterwäsche für die kalten Tage in der dunklen Jahreszeit, ist beispielsweise schon lange nicht mehr aus der altbewährten Baumwolle, sondern meist aus Kunstfaser gefertigt. Grund dafür ist, dass die Funktionsunterwäsche auch eine ganz gewisse Funktion erfüllen sollte, die bei reiner Baumwolle nicht möglich ist. Dann würde die Feuchtigkeit statt weiter gegeben zu werden, in der Zwischenschicht der Wäsche hängen bleiben. Für diejenigen, die Kunstfaser nicht vertragen, empfiehlt sich jedoch der Griff zur Merinowolle. Diese bleibt zwar länger nass, hält jedoch auch schön warm. Die hochwertigen Designs der Hersteller sorgen schnell dafür, dass sich sogar funktionale Sportbekleidung zur ganz privaten Lieblingsmode entwickeln kann.

Auch Winterjacken sind mit den unterschiedlichsten Materialien ausgestattet. Ganz vorne bei den diesjährigen Trends ist derzeit Primaloft, wobei es sich um einen sehr hochwertigen Stoff handelt, der aus einer äußerst leichten Hohlfaser besteht. Primaloft ist außerdem sehr pflegeleicht und isoliert die Wärme gut, was zum Beispiel bei Daunen weniger gut funktioniert. Trotzdem kann dies eine solide alternative sein und ist mittlerweile auch in praktisch luftiger Form erhältlich. Goretex und Softshell sind ebenfalls geeignet für verschneite Tage, da sie wasserdicht und atmungsaktiv sind. Ganz geruchsneutral oder günstig sind die funktionalen Synthetik-Stoffe jedoch nicht.

 

Gastautorin Katrine Poulsen 

 

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